Oberallgäu im Allgäu-Lexikon

Der südlichste Landkreis in Deutschland ist der Landkreis Oberallgäu, der zum Regierungsbezirk Schwaben gehört. Im Norden grenzt er an den Landkreis Unterallgäu, im Osten an das Ostallgäu im Westen an den Landkreis Lindau und im Norden an die kreisfreie Stadt Kempten im Allgäu. Die Hochfrottspitze ist mit ihren 2649 Metern der höchste Berg im Landkreis Oberallgäu. Ein touristisches Highlight ist die Breitachklamm, eine Schlucht, durch die der Breitach fließt. Die Besiedlung dieser Region lässt sich bin in die Bronzezeit zurückverfolgen, und wurde auf die Jahre 1800 - 1200 v. Chr. datiert. In der Nähe von Sonthofen und bei Altersries fand man Überreste einer Siedlung, die auf diese Jahrezeiten zurück geht. Um 600 v. Chr. waren es die Kelten, die sich hier niederließen und Kempten als Zentrum heraus bildeten. Die Stadt wurde von den Römern später ausgebaut um trug den Namen Cambodunum. Vor 1800 gehörte das Gebiet zu vielen unterschiedlichen Herrschaften, wobei der Norden zu großen Teilen zum Fürststift Kempten, zur Freien Reichsstadt Kempten und zum Hochstift Augsburg gehörte. Weitere Teile gehörten zur Grafschaft Königsegg- Rothenfels. Um 1803 kamen die Gebiete dann an Bayern. Die Landgerichte Immenstadt und Sonthofen vereinten sich im Jahre 1862 zum Bezirksamt Sonthofen und aus dem damaligen Landgericht Kempten wurde das gleichnamige Bezirksamt. Beide Bezirksämter wurden dann im Jahre 1939 zu Landkreisen umbenannt. Im Jahre 1972 kam es dann aufgrund der Gebietsreform in Bayern zu einer Vereinigung zum neuen Landkreis Oberallgäu. Durch die Eingliederung mehrerer Gemeinden des bisherigen Landkreises Kempten, wurde die kreisfreie Stadt Kempten immer größer. Heute gehören zu diesem Landkreis 28 Gemeinden.


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Text (c) 2017: C. H.

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